Esther Geißlinger

Als freie Journalistin – unter anderem für taz die tageszeitung und eine Reihe von Fachzeitschriften – lebe ich vom Schreiben, was ich für ein großes Privileg halte. Das Zeitungs-Handwerk habe ich beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag gelernt.

Unweit der Meeresküste, in Schleswig, bin ich 1968 geboren worden. Mit dem Schreiben fantastischer Romane habe ich als Schülerin begonnen, bereits in einem sehr frühen Text ging es um Einhörner und Raumschiffe – das Werk ist zum Glück verschollen. Mit 16 Jahren habe ich erste journalistischeTexte in der Lokalzeitung veröffentlicht und habe seither durchgängig inRedaktionen gearbeitet.

Mein Studium habe ich in Bamberg und St. Petersburg absolviert. Dort erlebte ich mit, wie 1992 aus der Sowjetunion die Russische Förderation wurde. 

Nach dem Magisterabschluss an der Universität Bamberg und einem Diplom an der Staatlichen Universität in St. Petersburg folgte das Zeitungs-Volontariat. Im Anschluss war ich einige Jahre als Redakteurin in Husum in Schleswig-Holstein tätig. Seit 2004 arbeitete ich freiberuflich.

In den vergangenen Jahren habe ich an mehreren Romanideen gearbeitet und eine Reihe von Kurzgeschichten veröffentlicht, unter anderem die Titel gebende Story in der Anthologie „Club der jungen Götter. Geschichten über die Gesellschaft von morgen“, die 2009 bei Zweitausendeins erschienen ist, sowie 2015 einen Text in „Holy Horror Christmas“ beim Konkret Literatur Verlag. Im Herbst 2017 erschien eine Kurzgeschichte im Band „Auf der Suche nach dem Leser“ im Oldib-Verlag. Seit 2017 bin ich regelmäßige Autorin bei den „Phantastischen Miniaturen“, die die Phantastische Bibliothek Wetzlar herausgibt.